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Zu meiner Person

  • Ich bin Jahrgang `69, verheiratet und habe 2 Kinder.
  • Schon als Kind begeisterte ich mich für die Natur und alles, was damit zu tun hat. 
  • Ich studierte Agrarwissenschaften.
  • Seit vielen Jahren befasse ich mich mit naturheilkundlichen Themen. 
  • 2004 begann ich mein Heilpraktikerstudium, das ich 2007 erfolgreich beendete.
  • Seit 2008 steht meine Praxis Ihnen zur Verfügung.

Was mir wichtig ist

 

Wie sehe ich mich als Heilpraktiker?

 

Ein Heilpraktiker ist kein Arzt und kann diesen auch nicht ersetzen. Schon allein die sehr unterschiedlichen Ausbildungswege verbieten eine Gleichstellung.  

 

Ich sehe mich nicht in einem Konkurrenzverhältnis oder gar als Gegner der sogenannten Schulmedizin. Weder die Schulmedizin noch die Naturheilkunde sind vollkommen, sie bedingen einander und haben sich gegenseitig hervorgebracht. Die Naturmedizin ist kein Allheilmittel - wenn es so wäre, hätte sich die Schulmedizin nicht entwickelt. Aber auch die Schulmedizin hat ihre Grenzen und dies wiederum bewirkt die Rückbesinnung auf Althergebrachtes. Ideal wäre eine konstruktive Zusammenarbeit, wie es sie vereinzelt bereits gibt. Als Heilpraktiker habe ich, im Gegensatz zu den meisten Ärzten, die Möglichkeit wirklich  tiefgreifend auf mein Gegenüber einzugehen. Die Wichtigkeit eines wirklichen Gespräches wird zwar allgemein anerkannt, ist aber aufgrund finanzieller bzw. zeitlicher Zwänge selten wirklich möglich.

 

Der Mensch fühlt sich mit seinen Problemen oft alleingelassen und zum Teil unverstanden.  Hier sehe ich das wichtigste Aufgabengebiet des Heilpraktikers: Aufklärung, reden über Dinge, die oft ungesagt bleiben, hinweisen auf Zusammenhänge, die vielleicht übersehen wurden, neue Aspekte hinzufügen, Denkanstöße geben, eventuell neue Wege aufzeigen, versuchen einfach eine andere Sicht auf die Dinge zu entwickeln.Die Naturmedizin bietet eine Vielzahl an Therapien, welche zum Teil mit sehr guten Erfolgen aufwarten können, zum Teil aber auch eher fragwürdig sind. Heilung ist jedoch nicht vordergründig eine Frage der Therapie. Heilung ist ein Weg, auf den man sich begibt. Die Therapie kann dem Weisen einer Richtung dienen. Die eigentlich  Heilung erfolgt in jedem selbst.

 

Eine gute Therapie zeichnet sich dadurch aus, dass sie diesen Prozess möglichst aktiv  unterstützt. Sie kann aber nie die eigene Verantwortung, die jeder für sich selbst trägt, ersetzen.Wichtig ist es, seinen eigenen Weg zu finden und nicht ständig zu schauen, was andere tun. Sicher bringt das Nutzen von Erfahrungswerten anderer wichtige Impulse. Dies kann allerdings das eigene Handeln nicht ersetzen und letztlich sogar in eine Sackgasse führen.Sich selbst zu erkennen und zu akzeptieren - mit all seinen Stärken, aber natürlich auch Schwächen - ist vielleicht die größte und wichtigste Herausforderung unseres Lebens.  Meine Aufgabe als Heilpraktiker sehe ich darin, Menschen, die sich auf diesen Weg machen wollen, ein Stück weit zu begleiten.

 

Was mir am Herzen liegt


Mir ist das Gespräch von sehr großer Wichtigkeit. Genauso wichtig ist jedoch der körperliche Kontakt, das Berühren. In einer Zeit, in der, auch aufgrund der modernen Kommunikationsmittel, die körperliche Anwesenheit eine immer geringere Rolle spielt, zeigt sich genau hier ein großes Defizit.Wahrscheinlich ist wirklich gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen. Leider ist ein großer Teil dieses uralten Wissens verloren gegangen.


Die Anwendung von Heilkräutern in ihrer möglichst ursprünglichsten Form ist mir ein großes Anliegen.Zurzeit erfahren die so genannten „Alten Heilmittel oder Hausmittel“ eine gewisse Renaissance. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen. Die schnelle und sehr gute Wirkung sowie Verträglichkeit bei vielen  Krankheitsbildern ist oft bemerkenswert.  


Die Wichtigkeit der Ernährung bezogen auf das Wohlbefinden ist unbestritten. Zur Grundlage einer jeden Behandlung gehört deshalb eine Überprüfung der Ernährungsgewohnheiten und, wenn nötig, eine Korrektur dieser. Wichtig ist mir beim Thema Ernährung das Meiden von Extremen. Gerade auf diesem Gebiet gibt es eine unüberschaubare Fülle an Ratgebern und  Richtlinien. Ich denke, eine gewisse Gelassenheit ist hier durchaus angebracht.    


Auch in der Naturmedizin wurden, vor allem in den letzten Jahren, viele technische Geräte entwickelt und eingesetzt. Die Schulmedizin wird auch als Gerätemedizin bezeichnet, die Naturmedizin ist ebenfalls auf dem besten Weg dorthin. Die Besinnung auf unsere ureigene Kraft, die Kraft unserer Sinne, unseres Instinktes, die Nutzung des normalen Menschenverstands - natürlich gepaart mit einem entsprechenden Grundlagenwissen - kann oft mehr bewirken, als wir glauben. Unser Leben ist durchdrungen und bestimmt von allen möglichen technischen Hilfsmitteln, denen wir uns immer mehr unterwerfen, von denen wir abhängig sind und denen wir blind vertrauen. Aber ist so ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben überhaupt noch möglich?