Schädelakupunktur nach Dr. Yamamoto (YNSA)

Dieser Akupunkturmethode wurde von dem japanischen Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto erst vor über 40 Jahren entwickelt.

Dabei werden die Nadeln hauptsächlich im Bereich des Schädels gestochen und nur ca. 2 mm unter die Haut appliziert. Die Behandlung ist dadurch relativ schmerzarm und kann damit auch bei Patienten Anwendung finden, welche die Körperakupunktur aufgrund des Nadelschmerzes ablehnen.

 

Ähnlich wie bei der Ohrakupunktur hat Dr. Yamamoto am Schädel verschiedene Regionen entdeckt, welche den Körper in seiner Ganzheit reflektieren.

 

Entsprechend der Problematik lassen sich hier minimale Schmerzpunkte finden, die mit verschiedenen Möglichkeiten manipuliert werden können. Die effektivste Methode ist das Setzen einer Nadel die, je nach Problem, mindestens 20 Minuten oder länger stehen gelassen wird. Bei Kindern oder empfindlichen Personen können auch andere Möglichkeiten zur Anwendung kommen, wie z.B. ein Kugeldruckpflaster.

 

Bei der YNSA Schädelakupunktur handelt es sich um ein in sich abgeschlossenes System, welches es ermöglicht, sehr effektiv und gezielt zu arbeiten. Oft genügen nur wenige Sitzungen um die Probleme zufriedenstellend zu behandeln.

 

Einige Indikationen

  • alle akuten und chronischen Schmerzzustände am Bewegungsapparat
  • neurologische Erkrankungen und Störungen, z.B. Nervenschmerzen, MS, Parkinson, Epilepsie
  • psychische Störungen, z.B. Depression
  • alle motorischen Störungen, z.B. nach Schlaganfall / Unfall
  • Aphasie
  • hormonelle Störungen, z.B. Probleme in den Wechseljahren
  • Kopfschmerzen und Migräne jeglicher Art
  • Tinnitus, Schwindelgefühl
  • Schlafstörungen
  • gestörtes Sehvermögen, Probleme mit dem Gehör, Geruchsverlust
  • Probleme / Störungen der inneren Organe
  • Allergien