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Gartentherapie

Mit dem Aufbau meiner Helenengärten möchte ich eine weitere sehr alte Behandlungsmethode  aktivieren - die Gartentherapie.

 

„Schon wieder eine neue Therapieform“, werden einige denken, die diesem Begriff zum ersten Mal begegnen. Weit gefehlt! Gärten dienen Menschen seit Urzeiten nicht nur dazu Nahrungsmittel zu erzeugen, sondern sind ein Ort der Erholung und der Stärkung. Gerade in Städten, wo Straßen und Gebäude vorherrschen, sind Parks und Grünzonen sehr wichtig und beliebt bei Jung und Alt.

 

Schon aus der Antike gibt es Überlieferungen, dass damalige Ärzte, insbesondere bei psychischen Störungen, den Aufenthalt in extra angelegten Gärten empfohlen haben.

 

Aus eigener Erfahrung erlebe ich immer wieder, wie wohltuend es ist, sich in einem ansprechenden Ambiente mit Heilpflanzen zu beschäftigen. Für mich ist es nicht nur wichtig die Pflanzen in Form von z.B. Tinkturen, Tees, Pillen usw. zu „nutzen“, sondern ihnen auch der „lebendigen Version“ Aufmerksamkeit entgegen zu bringen.

 

Nicht lange liegt die Zeit zurück, in der das Sammeln und Verarbeiten von Heilpflanzen mit wichtigen Ritualen verbunden war - später wurden solche Handlungen als Aberglaube und Hexerei verurteilt. Es ist jedoch von enormer Wichtigkeit der Pflanze, von der man sich Heilung verspricht, auch die entsprechende Aufmerksamkeit zu teil werden zu lassen, sie mit Achtung zu pflegen, sie einfach als lebendiges Wesen auf sich wirken zu lassen.

 

 

In meinem Garten biete ich die Möglichkeit sich dessen wieder bewusst und bewusster zu werden.